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Allgemeine Grundlagen

Ein Messumformer dient zur Umwandlung beliebiger Zustandsgrößen (Druck, Differenzdruck, Temperatur, Strom, Spannung, pH-Wert usw.) in gleiche oder andere physikalische Größen, die für die spätere Weiterbearbeitung besser geeignet sind. Im Deutschen bezeichnet man mit dem Wort "Messumformer", sämtliche Geräte diese Art. Im anglo-amerikanischen Sprachgebrauch unterscheidet man dagegen je nach Aufgabe zwischen Transformer, Transmitter und Converter.

Die einfachste Form stellt der "Transformer" dar, der lediglich eine bestimmte Größe in eine gleichartige aber handlichere umwandelt, z. B. der elektrische Transformator (Spannung in Spannung) oder das pneumatische 1:1-Relais (Prozeßdruck in Luftdruck).

Demgegenüber formt der "Transmitter" eine beliebige Messgröße in ein sogenanntes Einheitssignal im Ausgang um. Bei pneumatischen Systemen ist in Deutschland ein Ausgangsbereich von 0,2-1 bar genormt. Das entspricht in etwa dem in angelsächsischen Ländern üblichen Bereich von 3 bis 15 psi. Elektrische Systeme sind bisher noch nicht genormt worden. Man findet daher die verschiedensten Ausgangsbereiche. Am häufigsten sind in Deutschland 0/4-20 mA. Die anglo-amerikanischen Firmen bevorzugen dagegen Bereiche mit lebendem Nullpunkt, z. B. 4-20 mA. Der lebende Nullpunkt dient einerseits zur Unterscheidung von Meßbereichsanfang und Ausfall der Hilfsenergie, andererseits aber auch zur Überwindung von Anfahrschwierigkeiten. Er ist notwendig bei sog. 2-Leiter-Systemen, bei denen die Versorgung mit Hilfsenergie mit über die Signalleitung erfolgt. Neuerdings werden auch wieder Systeme mit Spannungsausgang 0-1 V  oder 0-10 V propagiert, da sie in großen Anlagen und bei Verwendung mit Rechnern Vorteile bieten.

Der "Converter" als letzte Form des Messumformers hat die Aufgabe, von einem Einheits-System in ein anderes umzuformen, z. B. der elektropneumatische Messumformer von 0-20 oder 4-20 mA in 0,2-1 bar.