Durchflussregelung
Das Bild zeigt die Darstellung einer Durchflussregelung.
Das an der Blende abgegriffene Differenzdrucksignal wird dem Dp-Druckmessumformer zugeführt und in einen eingeprägten Strom umgeformt, der dem Durchfluss proportional sein soll.

Das Signal der Regelgröße x wird vom Schreiber registriert und dem Regler R aufgeschaltet. Der Regler wirkt mit seinem Ausgangssignal y (Stellgröße) über den I/P Wandler auf die Stellung der Klappe ein und passt somit den Durchfluss dem gewünschten Wert an. Der Regelsinn muß so gewählt sein, daß eine zufällige Vergrößerung des Durchflusses zu einer Verkleinerung der Klappenöffnung führt.
Die Führungsgröße w kann entweder fest vorgegeben sein oder auch einem vorgeschriebenen (z. B. zeitlichen) Verlauf folgen. Im ersten Fall spricht man von einer Festwertregelung, im zweiten von einer Folgeregelung.
Funktionsweise einer Regelung
Beim Einsatz einer Regelung sollte man gewöhnlich zwei verschiedene Fälle unterscheiden. Einerseits hat eine Regelung die Aufgabe, in einem Prozess Störeinflüsse zu beseitigen.
Bestimmte Größen eines Prozesses, die Regelgrößen, sollen vorgegebene feste Sollwerte einhalten, ohne dass Störungen, die auf den Prozeß einwirken, von nennenswertem Einfluss sind.
Eine derartige Regelung wird als Festwertregelung oder Störgrößenregelung bezeichnet.
Andererseits müssen oftmals die Regelgrößen eines Prozesses den sich ändernden Sollwerten möglichst gut nachgeführt werden. Diese Regelungsart wird als Folgeregelung oder Nachlaufregelung bezeichnet.
In beiden Füllen muß die Regelgröße fortlaufend gemessen und mit ihrem Sollwert verglichen werden. Tritt zwischen Ist wert und Sollwert der Regelgröße eine Abweichung auf, so muss ein geeigneter Eingriff in der Weise erfolgen, daß diese Regelabweichung möglichst wieder verschwindet. Dieser Eingriff wird gewöhnlich über das sogenannt Stellglied vorgenommen. Die Betätigung des Stellgliedes kann von Hand oder auch über ein automatisch arbeitendes Gerät, den Regler, erfolgen. Im ersten Fall spricht man von einer Handregelung im zweiten von einer selbsttätigen Regelung. Als typisches Beispiel einer Handregelung sei das Lenken eines Kraftfahrzeuges, also die "Kursregelung" entlang einer Straße, genannt.


