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Allgemeine Grundlagen

Druck ist das Verhältnis einer Kraft zu der Fläche, auf die sie wirkt.

Jeder Druck, oder besser gesagt, jede Kraft, die auf feste, flüssige oder gasförmige Stoffe wirkt, erzeugt einen inneren Spannungszustand.

Beansprucht man z.B. einen festen zylindrischen Stab beliebigen Werkstoffs mit der Fläche A [m²] mit einer Kraft F [N] auf Druck, so entstehen in ihm Druckspannungen (man könnte auch sagen, es entsteht ein innerer Widerstand gegen die von außen wirkende Kraft F) von der Größe p=F/A


Läßt man jetzt die gleiche Kraft auf einen Kolben gleichen Querschnitts, der in einen mit einer Flüssigkeit oder einem Gas gefüllten, nach außen abgeschlossenen Zylinder ragt, wirken, so entstehen ebenfalls Druckspannungen von der Größe P=F/A [N/m²], bei Flüssigkeiten und Gasen auch Druck genannt.

Ein charakteristisches Merkmal von Gasen und Flüssigkeiten ist die Tatsache, daß sich der Druck innerhalb abgeschlossener Rohrsysteme gleichmäßig ausbildet. Diese Eigenschaft macht man sich zunutze bei hydraulischen Pressen oder auch hydraulischen bzw. pneumatischen Steuerungssystemen.

Drücke können entstehen außer durch die erwähnte von außen wirkende Kolbenkraft, durch das Gewicht des Mediums im Schwerefeld oder Erde (z.B. Luftdruck oder Wasserdruck als Funktion der Höhe), durch thermische Ursachen (im allgemeinen steigt bei Erwärmung der Druck, wenn das Medium nicht ausweichen kann, bei Abkühlung fällt der Druck) und in strömenden Medien, wobei bestimmte Zusammenhänge zwischen Druck und Geschwindigkeit bestehen.